ESPR

ESPR: die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte

Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) schafft den rechtlichen Rahmen für den digitalen Produktpass in der gesamten EU und weitet ihn schrittweise auf weitere Produktgruppen aus.

Last updated 1 June 2026

Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR), Verordnung (EU) 2024/1781, ist der horizontale Rahmen, der digitale Produktpässe über viele Produktkategorien hinweg einführen wird — Textilien, Elektronik, Möbel, Eisen und Stahl und mehr. Sie trat 2024 in Kraft; die kategoriespezifischen delegierten Rechtsakte folgen in den Jahren danach.

Wie sich die ESPR zum Batteriepass verhält

Batterien sind ein Sonderfall: Sie haben bereits ihre eigene Verordnung (2023/1542) mit einer früheren Frist. Die ESPR ersetzt sie nicht. Vielmehr ist der Batteriepass faktisch der erste DPP, und die ESPR verallgemeinert dieselbe Idee — eindeutige Kennung, Datenträger (QR), gestufter Zugriff und dauerhafte Daten — auf weitere Kategorien.

Wenn Sie heute einen Batteriepass richtig aufbauen, bauen Sie auf demselben Datenmodell, das die ESPR morgen für Ihre übrigen Produkte verlangen wird.

Welche Produkte als Nächstes folgen

  • Textilien und Bekleidung — eine frühe Prioritätskategorie.
  • Unterhaltungselektronik und IKT-Geräte.
  • Möbel, Eisen, Stahl und Aluminium.
  • Reifen, Reinigungsmittel, Farben und mit der Zeit weitere.

Frequently asked

Ist der Batteriepass Teil der ESPR?

Nein. Batterien haben ihre eigene Verordnung (2023/1542). Die ESPR (2024/1781) ist der breitere Rahmen, der digitale Produktpässe für andere Produktkategorien nach denselben Grundsätzen einführt.

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